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The Super Bowl Effect: Werbung aus einer anderen Dimension

Das erste Februar Wochenende ist seit Jahren nicht nur für Sportfans, sondern auch für Marketing-Interessierte, ein Besonderes. In der heutigen Nacht von Sonntag auf Montag treffen im NRG Stadium in Houston die Atlanta Falcons auf die New England Patriots. Es wird das 51. Finale der amerikanischen American-Football-Profiliga NFL - besser bekannt als Super Bowl - sein.

Super Bowl - Marketing der Superlative

Rund um das eigentliche Spiel hat sich der Super Bowl über die Jahre zu einem riesigen medialen Ereignis entwickelt. Um das eigentliche Spiel herum gibt es zahllose Aktionen und Attraktionen. Der Super Bowl Sunday hat in den USA den Status eines inoffiziellen Feiertages. Die TV-Übertragung des Spiels erreicht in den USA stets eine der höchsten Einschaltquoten des Jahres. Auf Twitter wurden im letzten Jahr über 16 Millionen Tweets zu dem Stichwort Super Bowl 50 abgesetzt [1].

Bei einem solchen Interesse und Preisen von im Durchschnitt fünf Millionen Dollar (4,6 Millionen Euro) [2] für einen 30-Sekunden Werbespot während der TV-Übertragung verwundert es dann auch wenig, dass Jahr für Jahr auch die Kreativbranche zur Hochform aufläuft. Nicht selten erhalten die Spots nämlich ein ähnlich hohes Medienecho wie das Spiel selbst.

Werbung zum Super Bowl ist etwas ganz Besonderes. Fabian Frese von der Agentur Kolle Rebbe formuliert es im Interview mit Spiegel Online sehr treffend: „[...] einer der seltenen Momente, wo sich die Leute auf Werbung freuen im Jahr“. Neben den Versuchen sich durch Humor oder außergewöhnliche Ideen abzugrenzen, wird in diesem Jahr verstärkt auch das Thema Politik in den Spots aufgegriffen.

Da dem marketinginteressiertem, deutschen TV Zuschauer während der Übertragung die kreativen Werbespots leider verwehrt bleiben, haben wir für euch die besten Spots dieses Jahres auf unserem YouTube-Kanal gesammelt.

 

Eure Meinung interessiert! Welcher Spot gefällt euch am besten? Fehlt ein Spot in unserer Playlist? Und ist dieses Jahr ein neues „The Force“ (Volkswagen, 2011), „Introducing Macintosh“ (Apple, 1984) oder „Mean Joe Green“ (Coca-Cola, 1979) dabei? 

 

Einzelnachweise

 

Über den Autor: Chris ist Alumnus bei MTP, lebt in Bremen, arbeitet dort als Software Engineer und hat dennoch den Bezug zum Marketing nie verloren. Bei MTP engagiert er sich über das Studium hinaus als Trainer und Consultant. Privat bloggt er auf chrisklinger.de