Marlene Dietrich: Ein Filmstar macht Werbung

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Schaltet man an einem beliebigen Abend das Fernsehprogramm ein, kann man im nächstbesten Werbeblock Zeuge eines beliebten Werbetricks werden: Mehr und mehr Stars leihen ihr Gesicht den unterschiedlichsten Marken. Diese versuchen so, Konsumenten für ihr Produkt zu begeistern. Sebastian Vettel rasiert sich mit Gillette, Lena Meyer-Landrut benutzt Colorationen von L’Oréal und Thomas Gottschalk isst seit über zwanzig Jahren Goldbären. Doch der Trend begann bereits viel früher. Der erste deutsche Filmstar, der diesen Schritt wagte, war Marlene Dietrich. Die weltweit bekannte und umstrittene Ikone unterschrieb 1950 einen Vertrag mit der Zigarettenmarke Lucky Strike und zierte von da an Plakate, die Lucky Strike als die mildeste Zigarette bewarben. In einem luxuriösen Galakleid lehnt sie sich entspannt auf einem Stuhl zurück, einen eleganten Zigarettenhalter (samt Zigarette) zwischen den Fingern. Dabei wird sie zitiert: „I smoke a smooth cigarette – Lucky Strike!“ Die Marke hätte sich dabei wohl kaum einen besseren Star aussuchen können. Schließlich war Marlene, die in ihren Filmen viele Gesangsauftritte hatte, bekannt für ihre rauchige Stimme – eine der erwünschteren Nebenwirkungen von ausgiebigem Zigarettenkonsum. Auch andere Marken konnten „die Dietrich“ für sich gewinnen. Im Laufe ihrer Karriere warb die deutsche Schauspielerin unter anderem für Seife, Bier, Gesichtscrèmes, Radiosender und vieles mehr. Der singende Filmstar war damals ein wertvoller Faktor in der Vermarktung eines Produktes. Selbst heute hat Marlene Dietrich ihren ikonischen Status nicht verloren. Große Marken wie Toshiba oder Dior setzen immer noch auf ihr Gesicht, um ihre Kampagnen aufzuwerten.[1][2]

 


[2] http://www.sueddeutsche.de/kultur/illegale-werbung-mit-marlene-dietrich-blauer-teurer-engel-1.878132

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 Über die Autorin:

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Xaveria Inman (München)

Xaveria Inman studiert seit dem Wintersemester 2012/2013 Kommunikationswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit Ende 2013 schreibt sie für den Mehrwert. Neben der Universität und ihrem Job bei einem Online-Unternehmen kann sie sich so journalistisch betätigen.

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