Der Weg vom Kätzchen zum Tiger / Teil 2

Aus etwas Kleinem etwas ganz Großes machen. Bereits im letzten Artikel den ihr hier finden könnt, ging es um Denkanstöße zur Unternehmensgründung. Nun knüpfen wir daran an und gehen über in Teil 2.

#9 Problem: Betriebsblindheit

Ein Hindernis, das vielen Gründern am Anfang ihrer Ideenumsetzung häufig im Weg steht, ist das der sogenannten „Betriebsblindheit“. Im Laufe der Zeit schleicht sich eine Routine im Berufsleben ein, die nicht immer positiv gewertet werden kann. Für Jungunternehmer kann es dabei interessant sein, MTP Mitgliedern die Aufgabe zu stellen neue Marketingstrategien zu entwickeln.

#10 “Stop thinking you are smarter than the market”

Die Idee, ein eigenes Geschäftsmodell auf den Markt zu bringen, ist schnell gefasst. Doch auf die anfängliche Euphorie erfolgt oft Ernüchterung. In fast 100% der Fälle gibt es irgendwo auf diesem Planeten eine andere Person, die die gleiche Idee verfolgt oder daran bereits gescheitert ist. Es gilt herauszufinden, welche Gründe und Einflussfaktoren zum damaligen Scheitern beigetragen haben. Es gilt seiner Idee kritisch gegenüberzustehen und querzudenken.

#11 “Do not believe the hype”

Wir leben in einer Überflussgesellschaft, in der wir Menschen unsere Wünsche und Bedürfnisse nach Lust und Belieben befriedigen können. Ständiger Begleiter? – „Hypes“. Aber nicht jeder Hype wird zum Trend. Für einen Jungunternehmer heißt das nicht nur Entwicklungen im Markt sowie Veränderungen des Kundenverhaltens rechtzeitig zu erkennen, sondern auch nach ihrer Relevanz zu beurteilen und entsprechend zu reagieren.

#12 “Be careful who you listen to”

Regelmäßig erhalten wir Ratschläge und Tipps, die einem vorgeben, etwas besser zu machen als man anfangs dachte. Diese können wichtig und angebracht, aber auch hinderlich beim Erreichen eines Ziels sein. Vor allem in der Startup-Szene spielt es eine große Rolle, auf wen wir wann hören. „Von wem kommen die Ratschläge?“ oder „Ist dieser Ratschlag wirklich sinnvoll?“ sind Fragen, die man sich immer stellen sollte, bevor man diesen auch in die Tat umsetzt.

#13 “Launch as early as possible! Stop being a perfectionist!”

Wir Menschen neigen dazu, in allem was wir tun, Perfektionisten zu sein. Uns fällt es schwer, Dinge als „fertig“ anzusehen. Wenn es aber darum geht, ein Produkt auf den Markt zu bringen, sollte dieses perfektionistische Verhalten unbedingt vermieden werden. Warum? Aus einem ganz einfachen Grund: Die Konkurrenz schläft nicht. Bei der Ideenentwicklung und -umsetzung muss es Ziel sein, eine Balance zu finden zwischen guter Qualität und Funktionalität. Wichtig ist, wie der Markt auf das neue Produkt oder die Dienstleistung reagiert.

#14 “Do what you love and the money will follow”

Folge deiner Leidenschaft! Versuche, an etwas dranzubleiben, was dich bewegt und dir innerlich zu Glückseligkeit verhilft. Nutze deine Passion gezielt zur Ideenfindung oder –entwicklung. Langfristig einer Leidenschaft nachzugehen ist verbunden mit der Optimierung der eigenen Fähigkeiten, die einem dazu verhelfen, Geld mit dem was du liebst zu verdienen.

#15 “Never be alone”

Fragt man verschiedene Startups nach dem besten Rat, den sie während ihrer Gründungphase bekommen haben, lautet die Antwort oftmals: „Allein schafft man es nicht.“ Um also sein junges Unternehmen erfolgreich zu machen, sollte man lernen, Hilfe anderer annehmen zu können. Thomas Jajeh von twago formulierte es in einem Interview an deutsche-startups.de wie folgt: “Baue und nutze dein Netzwerk. Helfe, teile und frage. Alleine kann man das nicht schaffen. Leute, die ihr Wissen teilen, werden auch Hilfe erfahren.“

#16 “If somebody offers you an amazing opportunity but you are not sure you can do it, say yes – then learn how to do it later!” – Richard Branson

In keinem Buch der Welt steht geschrieben, wann der richtige Zeitpunkt ist, ein Unternehmen zu gründen. Der richtige Zeitpunkt zum Ergreifen neuer Chancen und Herausforderungen dagegen ist immer und überall. Es spielt also keine Rolle, ob du zu 100% sagen kannst, ob der Job/ das Projekt/ die Aufgabe usw. das Richtige für dich ist. Viel wichtiger ist, sich diesen Challenges jederzeit zu stellen. „Learning by Doing“ folgt automatisch. Mut und Zutrauen in die eigene Führungskraft sollten dabei trotzdem nicht mit Selbstüberschätzung verwechselt werden.

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