Der Persönlichkeits- und Karrieretag der Deutschen Bildung

Samstag, 9 Uhr in Frankfurt. Der Persönlichkeits- und Karrieretag 2018 beginnt. Für mich das erste Mal, dass ich auf einem Event dieser Art bin. Um mich herum sind viele Studenten zwischen 18 und 25 Jahren. In Gesprächen erfahre ich, dass sie alle von der Deutschen Bildung gefördert werden.

Um 10 Uhr beginnt die Veranstaltung: Maike Flüchter von der Deutschen Bildung stellt sich vor. Danach folgt ein spannender Vortrag von Michael Wigge. Er reiste ohne Geld durch die Welt – nur mit Selbstmotivation. Sein Ziel war der Nordpol und am Ende des Vortrages verstand ich wieso er ihn erreichte. Mit einer unbeschreiblichen Leidenschaft erzählt er von seiner vorherigen Planung, von den inspirierenden Menschen, die er traf und von Rückschlägen. Ich war fasziniert wie man Michaels Geschichte auf sein eigenes Leben übertragen kann. Mit einer konkreten Zielsetzung für seine Karriere trifft man klügere Entscheidungen, die einen näher an sein Ziel bringen. Ein Punkt, den ich mir selbst sehr zu Herzen genommen habe.

Ohne Ziele gibt es keine Motivation

Bereits nach der ersten dreiviertel Stunde war ich gebannt. Ich wollte mehr wissen und war gespannt auf die nachfolgenden Stunden. Bei der Podiumsdiskussion zum Thema “Karrieretypen” war eine Tendenz festzustellen: Es gibt keinen typischen erfolgreichen Menschen. Das, was Menschen erfolgreich macht ist die Motivation, der Spaß dahinter und ein gutes Durchhaltevermögen. Nur, wer seine Komfortzone verlassen kann und an sich selbst glaubt wird erfolgreich – egal womit.

Der erste Workshop und was ich über mich lernen konnte

Nach einer kurzen Kaffeepause ging es in den ersten Workshop – endlich!

Bei Sabine Hahn, die bereits während der Podiumsdiskussion mit ihren motivierenden Worten auffiel, durfte ich mich dem Thema “Wer bin ich und was kann ich?” stellen. In Kleingruppen wurde eine SWOT-Analyse vorgenommen, diesmal an sich selbst. Mit einer Menge Ehrlichkeit und etwas Verunsicherung ging es in die nächste Runde: Die Suche nach dem eigenen USP. Doch, was kann ich eigentlich? Punkte, die ich als selbstverständlich wahrnahm, wurde von meinem Gegenüber mit großen Augen aufgenommen. Erst dort fiel mir auf worin ich gut bin – und was mein USP ist. Häufig bewundert man andere Menschen für Dinge, die sie besonders gut können und vergisst dabei, dass jeder irgendetwas gut kann. Ich empfehle jedem, der sich unsicher ist, ein Gespräch mit Sabine Hahn zu suchen. Mit wenigen gezielten Fragen lenkt Sie euch auf die Antwort, ihr werdet überrascht sein.

Der Workshop bei Sabine Hahn hat mir am meisten Mehrwert gebracht – Ich habe sehr viel über mich selbst gelernt. Es war erst 13:30 Uhr, ich war komplett begeistert von dieser Veranstaltung. Nach einem gigantischen Mittagessen ging es weiter in die zweite Session.

Kreativitätstechniken als Problemlösung

Diesmal besuchte ich “‘Ich hab’ da mal ein Problem’- Kreativitätstechnikenzur Entwicklung neuartiger Lösungen für Probleme”. Meine Befürchtung, dass ich in diesem Workshop nichts lernen würde, verging sehr schnell. Über die Workshops bei MTP und meinem Studiengang, kannte ich bereits einige Kreativitätstechniken. Die Einleitung brachte mir bereits einen neuen Blickwinkel auf unlösbare Probleme, die gar nicht die Ursache meines Problems waren. Der Austausch unter den Geförderten war eine große Inspiration, es wurde viel über kreative Problemlösung gesprochen. Im Zuge dessen wurde gemeinsam ausgearbeitet wie sich kreativ beworben werden kann. Viele Möglichkeiten der Bewerbung erschienen auf den ersten Blick skurril, beim genaueren Betrachten waren sie genial.

Der anschließende Impulsvortrag von Andreas Bechmann und die nachfolgende Podiumsdiskussion rundeten den Tag ab. Zwischen Vorträgen und Workshops stand noch ein CV-Check auf dem Programm. Zusätzlich konnten neue Bewerbungsfotos gemacht werden.

Geprägt von einer Menge neuer Kontakte, viel Inspiration und leckerem Essen, fiel ich abends total erschöpft ins Bett. Wer hätte gedacht, dass die Gedanken an die eigene Karriere so anstrengend sein können?

Der Mehrwert des Persönlichkeits- und Karrieretag 2018

Nicht nur die Kontakte unter den Studenten, auch der Kontakt zu den unterschiedlichen Speakern vor Ort, waren eine große Bereicherung. Ich durfte unglaublich viel über mich selbst lernen, über meine Ziele und deren Erreichung und auch wie mich MTP e.V. dahingehend weiterbringt. Mir wurde von fremden Leuten geholfen mein USP zu finden – ein Gedanke, mit dem ich mich ohne den Persönlichkeits- und Karrieretag 2018 niemals beschäftigt hätte.

Ich bin sehr dankbar, dass die Deutsche Bildung mir die Teilnahme an dem Event ermöglicht hat. Auch hier möchte ich mich nochmal bei  Maike Flüchter bedanken.

Jeder, der kurz vorm Berufseinstieg steht oder der wegen seines Studiums verunsichert ist, sollte diese Veranstaltung aufsuchen. Ich freue mich bereits auf die kommenden Veranstaltungen und hoffe, dass ich auch dann ein Teil des PuK sein kann.

Autorin:

Sina Özcorapci

GS Gießen, Ressortleiterin Kommunikation
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