„Man lernt nie aus“ – Werkstudentenjob bei der axilaris GmbH I MTP e.V.

Mit ihrem Lebensmotto „Man lernt nie aus.“ kam Maro im Sommersemester 2018 als Interessentin zu MTP. Nach zwei Jahren bei einer studentischen Unternehmensberatung an der Universität Leipzig, bot sich MTP als neue Herausforderung. Deshalb stellte sie sich ganz spontan im letzten Sommersemester zum Ordentlichen Mitglied auf, um unsere Geschäftsstelle in Chemnitz unbedingt als Alumna zu unterstützen. Die letzten zwei Jahre arbeitete sie als Werksstudentin bei der axilaris GmbH, einem ortsansässigen IT-Dienstleister der deutschen Sparkassen.

Seit wenigen Wochen hat Maro ihren Master nun offiziell abgeschlossen und so erleichtert traf ich sie auch, als wir uns über ihren Job und ihre gesammelten Erfahrungen unterhielten. Zuerst erklärte sie mir noch, womit sich die axilaris GmbH beschäftigt. Das Unternehmen entwickelt Software-Anwendungen im Finanzsektor und bietet weitere Leistungen für die IT-Infrastruktur von Unternehmen an. Maros Aufgaben bewegten sich im Produkt- und Projektmanagement.

Nancy: Ich freue mich, dass du bereit bist uns von deiner Tätigkeit bei der axilaris GmbH zu erzählen. Wie bist du denn auf den Job und das Unternehmen aufmerksam geworden?

Maro: Danke, dass ich die Möglichkeit habe etwas über meine Zeit dort zu erzählen und somit andere vielleicht inspirieren und motivieren kann! Im Bachelorstudium wuchs mein Interesse für Planung, Kommunikation und das Entwickeln von Ideen. Das brachte mich zu der Entscheidung für das Masterstudium Kundenbeziehungsmanagement zu wählen und damit nach Chemnitz. An der TU Chemnitz findet halbjährig immer die Karrieremesse „TUConnect“ statt und beim Besuch der Messe wurde ich auf die axilaris GmbH aufmerksam. Das Unternehmen arbeitet für die Sparkassenverbände und bot eine Vielzahl digitaler Lösungen. Dort spielten sich meine Interessen im Produktmanagement wider. Ich bewarb mich mit der Empfehlung eines Bekannten, der dort tätig war.

Nancy: Warum hast du dich gerade für diesen Job entschieden?

Maro: In meinem Bachelorstudium der Wirtschaftswissenschaften war ich schonmal im Vorstand einer studentischen Unternehmensberatung. Dort haben meine Kommilitonen und ich an Pro-bono-Projekten gearbeitet. Besonders gefallen hat mir dabei, die Studenten mit realen Unternehmen zusammen zu bringen und dem theoretisch angeeigneten Wissen eine praktische Plattform zu geben. Ich habe in dieser Zeit für die Vorgänge in informationstechnischen Anwendungen einen besonderen Wissensdurst entwickelt. Entscheidend für meinen weiteren Weg war die Begleitung der Projektteams und das Entwickeln von Ideen zur Spruchreife.

Nancy: Was war für dich das Wichtigste, das du im Job lernen wolltest?

Maro: Eindeutig der Kundenkontakt und bei der Entwicklung mitreden zu können! Ich habe mich als Dolmetscher zwischen ITlern und Nicht-ITlern verstanden – das heißt, dass ich die Zusammenhänge in komplexen, systematischen Abläufen für jeden verständlich erklären kann. In der axilaris GmbH war ich also die Schnittstelle zwischen dem Entwickler des Produkts und dem Kunden, der den Auftrag des Produkts gab.

Nancy: Du hast deine Tätigkeit ja zwei Jahre lang ausgeübt. Was war bisher der Moment, der dich am meisten bereichert hat?

Maro: Zwei Jahre sind eine lange Zeit. Sie boten viele lehrreiche Momente. Ein gutes Beispiel ist das positive Feedback unserer Kunden, sobald eine Anwendung live gegangen ist und alles funktioniert hat. Der starke Teamzusammenhalt hat in schwierigen Situationen oft den Rücken gestärkt und gehörte für mich damit zu den schönsten Dingen am Nebenjob. Auch mit allen Pflichten eines Produktmanagers war das eines der wichtigsten und schönsten Dinge für mich. Alle Eindrücke, Probleme und Aufgaben brachten mir als Berufseinsteiger die nötige Praxiserfahrung.

Nancy: Es freut mich zu hören, dass dein Job dir so einen großen Mehrwert brachte! Konntest du auch dein Know-how, dass du bei MTP gelernt hast, einbringen?

Maro: Bei MTP ist mir schnell klar geworden, dass gemeinsame Begrifflichkeiten eindeutig definiert werden sollten. Die vielen verschiedenen Studiengänge, Alter und Erfahrungen der Mitglieder spiegeln eben auch die unterschiedlichsten Wissensstände wider. So ging es mir auch in meinem Job.  Kunden haben oft ein anderes Verständnis von IT als Software-Entwickler. Auch zeitliche Abläufe, Einheiten oder Prozesse sind nicht immer für alle gleich verständlich. Als Werkstudent habe ich gelernt, auch darauf zu achten.

Nancy: Was nimmst du für dich persönlich aus dieser Erfahrung mit?

Maro: Ich persönlich nehme für mich mit weiter zu wachsen, noch geduldiger zu werden und meine Komfortzone ab und an zu verlassen. Man kann ohne Herausforderungen nicht wachsen. Durch praktische Anwendung des Uni-Wissens bekam ich als Studierende erst den nötigen Kontext für das Erlernte. Ich stehe jetzt mit dem Masterabschluss am Anfang einer beruflichen Laufbahn und wünsche mir noch viele weitere bereichernde Projekte.

Nancy: Vielen Dank für deine Zeit und deine Erzählungen!

Momentan ist Maro bei einem neuen, jungen Unternehmen, bei dem sie ihre Stärken weiter verbessern kann.

Autorin:

Nancy Hennig

GS Chemnitz
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