Yoga – Die beste Entspannungsmethode zum Runterkommen | MTP e.V.

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Stressige Tage kennt doch einfach jeder. Von einem lehrreichen Vormittag für die Uni geht’s direkt auf die Arbeit und am Ende des Tages reicht die Zeit nicht einmal mehr, um sich zu Hause gemütlich etwas zu kochen. Dann bleibt eigentlich nur noch die Fertigpizza und Netflix, um nach der ganzen Anstrengung einfach mal nichts mehr machen zu müssen. Das ist ein gutes Gefühl. Aber ist das wirklich die beste Art der Entspannung?

Yoga ist eine sehr effektive Möglichkeit, Stress und Anspannung abzubauen. Den Körper zur Ruhe kommen zu lassen und ihm etwas Gutes zu tun, hat eine sehr positive Auswirkung auf das eigene Lebensgefühl. Viele Yogastunden beginnen nach einer kurzen Meditation mit Atemübungen. Der Atem ist für das Leben essentiell und hat in unserem Alltag häufig eine doch so geringe Bedeutung. Wer kennt nicht das Gefühl auf das Meer zu schauen und einmal ganz kräftig ein und wieder auszuatmen? Ist das nicht ein unglaublich belebendes und erfrischendes Gefühl?

Einatmen, ausatmen.

Wenn man einmal versucht, sich die Zeit zu nehmen und ganz bewusst seinen Atem zu beobachten, kann man häufig feststellen, dass der Atem total schnell und unregelmäßig ist und dass man nach dem Ausatmen gar keine kurze Pause mehr macht, sondern direkt wieder nach Luft schnappt. Daran lässt sich gut erkennen, wie gestresst der Körper eigentlich manchmal ist. Sich dann aber ganz auf sich selbst zu konzentrieren und den Atem einmal ganz bewusst mit einer Atemübung zu lenken und zu steuern kann sich sehr gut anfühlen.

Denn häufig sind wir mit unseren Gedanken schon wieder im nächsten Tag, der nächsten Woche oder gar im nächsten Monat, um vorauszuplanen. Das ist anstrengend… Doch umso schöner ist das Gefühl, einfach mal die ganzen Gedanken, die einen ständig beschäftigen, beiseite zu schieben und sie ruhen zu lassen. Nicht an die E-Mail zu denken, die man morgen unbedingt noch verschicken muss, weil sonst der Chef Druck macht. Nicht an die Fülle an Lernstoff zu denken, die man noch nicht geschafft hat, obwohl die Klausur schon nächste Woche ist. Und auch nicht an das Geburtstagsgeschenk der besten Freundin zu denken, für das einfach noch keine Zeit war, obwohl der Geburtstag schon nächstes Wochenende ist.

Diese Gedanken hat jeder und sie sind völlig normal und notwendig. Doch sie versetzen unseren Körper in einen Zustand der Dauerbelastung. Und das ist ungesund. Die Yogapraxis kann gut dagegen arbeiten, denn sie regt den Parasympathikus an, den Teil des vegetativen Nervensystems, der für die Entspannung zuständig ist.

Zur Ruhe kommen.

Manchmal fühlen wir uns von bestimmten Aufgaben überfordert und denken nur darüber nach, was passieren könnte, wenn wir sie nicht schaffen. Unser Körper ist in einem dauerhaften Stresszustand, er ist immer gedanklich am Arbeiten und hat keine Phase der Entspannung mehr. Genau diese Phasen der Entspannung sind es aber, die es möglich machen, am nächsten Tag mit einem anderen Blick und frischer neuer Kraft an eine Aufgabe zu gehen, die so möglicherweise viel besser gelöst werden kann.

Yoga konzentriert sich aber natürlich nicht nur auf die Atmung. Wenn man Yoga praktiziert, wird die Schilddrüse unterstützt, die uns vor schädlichen Giften schützt. Yoga stärkt aber auch das Herz, regt die Blutzirkulation an und erhöht unsere Konzentrationsfähigkeit für effektiveres Arbeiten.

In einer Yogastunde wird man immer wieder angeleitet, seinen Körper und seine Bedürfnisse wahrzunehmen, alles zu akzeptieren wie es ist und nicht zu urteilen. Diese Einstellung kann sich mit der Zeit auch positiv auf das eigene Leben auswirken. Man beginnt, Kleinigkeiten und Details viel mehr zu schätzen und fühlt sich optimistisch und voller Energie.

Vielleicht probierst du es ja auch einmal aus und lernst die beruhigende und stimmungsaufhellende Wirkung von Yoga einmal selbst kennen!

Autorin:

Sabrina Schneiderheinze

GS München
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