Von der Produktinnovation zur „Plastic-less Future“ | MTP e.V.

Cezary Duda im Interview über seinen Wettbewerb beim L’Oréal Brandstorm 2020

Unsere MTPerson, Cezary Duda, studiert im 5. Semester VWL an der Universität zu Köln und ist seit Ende des Wintersemesters 2019/20 unser neuer Key Account Manager bei MTP Köln.

Cezary nimmt an einem Wettbewerb, dem „L’Oréal Brandstorm“, teil, bei dem sich Studenten aus verschiedensten Ländern mit einer Produktinnovation unter dem Motto „Build a plastic-less future in the beauty industry“ bewerben. Unser Key Account Manager steht zu diesem Zeitpunkt mit seinem Projekt kurz vor dem Finale und hat viel über den bisherigen Wettbewerb zu erzählen.

Wir haben die Chance ergriffen und ihn zu einem Interview eingeladen.

Hallo Cezary! Wir freuen uns sehr, dass du die Zeit gefunden hast, um uns ein paar Fragen zu deinem spannenden Projekt zu beantworten. Worum genau geht es bei dem Wettbewerb von L’Oréal?

„Im Gesamten ging es darum, dass L’Oréal sich selbst das Ziel gesetzt hat, plastikfrei zu werden. Dabei suchten sie bei uns Studenten innovative Ideen. Unsere Aufgabe war es, in einem geeigneten Format ein paar Fragen zu beantworten, wie beispielsweise, warum die Beauty-Industrie noch nicht mit dem Leitziel „Environmentally friendly“ zusammenpasst. Wir haben uns dabei für eine PowerPoint Präsentation entschieden.“ 

Das klingt spannend! Welche Aufgaben hast du dabei und wie bist du im gesamten Prozess vorgegangen?

„Es gab keine klaren Aufgabenstellungen, die wir bearbeiten sollten. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden, die Teamleiterrolle einzunehmen und so das Projekt voranzubringen. Da ich in unserer Gruppe der einzige aus dem Bereich Wirtschaft war, habe ich versucht, dies als meine Hauptaufgabe zu sehen. Ich wollte somit erreichen, dass wir nicht nur die Kunden, sondern auch L’Oréal mit unserer Idee überzeugen können. In diesem Zusammenhang habe ich mich um die finanziellen Mittel und die Marketingmaßnahmen gekümmert. Da wir keinen in unserem Team hatten, der sich auf technischer Ebene genug auskennt, um eine neue Verpackung zu entwickeln, haben wir uns dazu entschieden, eine psychologisch wirtschaftliche Lösung zu wählen.“

Welche deiner Fähigkeiten haben sich dadurch verbessert?

„Uhh… eine schwierige Frage! Ich würde sagen, dass sich vor allem die zwischenmenschlichen Fähigkeiten verbessert haben. Ich habe ja an einem Projekt für einen Wettbewerb gearbeitet, was ich zuvor auch noch nicht wirklich gemacht habe. Eine besondere Schwierigkeit war es, mit vielen Menschen, die auch gar kein wirtschaftliches Hintergrundwissen haben, zusammen zu arbeiten. Allerdings konnte ich so lernen, wie man mit diesen Leuten interagiert und richtig kommuniziert, was später auch äußerst praxisrelevant ist. Des Weiteren konnte ich viele neue Methoden erlernen, also einfach: Wie gehe ich da jetzt ran? – Mindmap, Brainstorming, etc.“

Wie weit bist du aktuell und bist du mit deiner Arbeit zufrieden?

„Nachdem unser Projekt fertig war und wir es vorgestellt hatten, haben wir die Rückmeldung bekommen, dass L’Oréal großes Interesse an unserem Projekt hat. Der erste Schritt ist nun geschafft und wir sind im deutschen Finale! Aufgrund der aktuellen Umstände mit Covid-19 muss dies aber leider online stattfinden. Wir werden sehen, wie gut wir uns da schlagen können.“

Konnten dir deine Erfahrungen durch MTP bei dem Projekt helfen?

„Das auf jeden Fall! Vor allem weil ich durch MTP viel aus der Praxis mitbekomme. Auch die eben schon angesprochene zwischenmenschliche Ebene, die meiner Meinung nach im Studium völlig fehlt, konnte ich bei MTP erproben. So wusste ich zum Beispiel schon, wie man Projekte ansetzt und zielorientiert mit anderen Leuten arbeitet. Ich würde sagen, dass MTP sehr professionell Grundlagen vermittelt, die einem wirklich weiterhelfen. Dadurch habe ich einen anderen Bezug, nicht mal nur das Know-how, sondern wirklich diesen Ansatz, wie man persönlich als Mensch an solche Projekte herangehen sollte. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich auch schon vorher ein paar Projekte selbstständig erarbeitet hatte und somit auch dort eine gewisse Erfahrung sammeln konnte.“

Cezary, darfst du uns schon mehr über dein Projekt verraten oder müssen wir uns noch gedulden?

„Die Ergebnisse meines Projektes kann ich leider noch nicht mit euch teilen. Diese werden aber sicher am Ende irgendwo veröffentlicht. Da aber auch das Finale noch nicht stattgefunden hat, bleibt es erstmal spannend…“

Wir bedanken uns ganz herzlich für das Interview und wünschen dir und deinem Team viel Glück im großen Finale!

Autoren:

Merey Cigdem

GS Köln

Laura Tätmeyer

GS Köln

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