Ich bin dann mal weg! – Warum eine starke Employer Brand wichtig ist | MTP e.V.

Warum eine starke Employer Brand wichtig ist

 

 

Wenn du das Wort Marketing hörst, denkst du bestimmt an Social Media Kampagnen, TV-Spots oder nervige Popup-Fenster auf Webseiten. Aber hast du schon mal etwas von Personalmarketing und Employer Branding gehört?

Nein? Kein Problem!

In diesem Artikel erfährst du, was es damit auf sich hat und warum es wichtig ist, als Arbeitgeber Konflikte frühzeitig zu lösen.

Wer kennt sie nicht – die Konflikte am Arbeitsplatz. Vor allem in größeren Unternehmen sind Konflikte völlig normal und lassen sich nicht vermeiden. Kommt es allerdings zu dauerhaften stressigen Situationen, so nimmt die Mitarbeitermotivation drastisch ab und Arbeitnehmer neigen zu einem Stellenwechsel, da ihr Job nicht ihren Bedürfnissen entspricht. Der demografische Wandel und der dadurch entstehende Fachkräftemangel bieten für diese Stellenwechsel einen begünstigenden Rahmen, weshalb Unternehmen zunehmend Probleme haben, geeignete Mitarbeiter zu finden.

 Doch was genau hat das jetzt mit Employer Branding zu tun?

Beim Employer Branding werden Prinzipien des Marketings auf die Personalführung übertragen. Werbung und Marketing verfolgen einen übergeordneten Zweck: Kunden die Erfahrung mit der eigenen Produktwelt so angenehm wie möglich zu machen. Der Verbraucher ist das Maß aller Dinge. Beim Employer Branding ist das ähnlich, nur dass es dabei nicht um ein Erzeugnis geht, dessen Pluspunkte angepriesen werden, sondern um die Arbeitgeberqualitäten eines Unternehmens. Angesprochen ist nicht der Verbraucher, sondern bestehende und zukünftige Mitarbeiter, die die bestmöglichen Erfahrungen mit einem Betrieb machen sollen. Unternehmen können sich so gezielt von Wettbewerbern abheben, Arbeitnehmer binden und ihr Image verbessern. Hinzu kommt, dass zufriedene Mitarbeiter immer auch als Markenbotschafter fungieren. Egal, ob jemand mit dir über die sozialen Medien, bei Messen oder im Betriebsalltag in Berührung kommt – sie strahlen ihre Jobzufriedenheit bei jedem Kontakt aus. Die Mitarbeiterzufriedenheit wirkt sich demnach direkt auf das Unternehmen aus.

Zufriedene Mitarbeiter stärken die Employer Brand

Unzufriedene Arbeitnehmer hingegen schwächen die Arbeitgebermarke – besonders in Zeiten von Social Media. Eine schlechte Arbeitgeberbewertung ist online schnell verfasst und vor allem anonym. Würdest du dich bei einem Unternehmen mit schlechten Erfahrungsberichten bewerben? Nein? Ich auch nicht. Und gerade deshalb ist eine starke Employer Brand wichtig.

Damit die Mitarbeiterzufriedenheit nicht unnötig durch Konflikte am Arbeitsplatz belastet wird, ist es wichtig diese frühzeitig zu erkennen und zu lösen. Häufig werden diese jedoch nicht oder nur unzureichend gelöst, da Führungskräfte nicht ausreichend im Umgang mit Konflikten geschult werden. Laut einer Studie der KPMG verbringen sie demnach 30 bis 50 Prozent ihrer Arbeitszeit mit direkten oder indirekten Reibungsverlusten, Konflikten oder deren Folgen. Neben der Schulung von Führungskräften kann auch die Implementierung eines Konfliktmanagementsystems dabei helfen, Konfliktpotenzial zu mindern.

Fazit: Nur wer Konflikte löst, wird langfristig zufriedene Mitarbeiter haben und somit eine starke Arbeitgebermarke etablieren können.

Du möchtest mehr über den Einfluss von Konfliktmanagement auf Employer Branding erfahren?

In meiner Seminararbeit untersuchte ich, welche Maßnahmen Unternehmen zur
Konfliktprävention & -bewältigung treffen können.

Autorin

Katharina Kinzler

GS Gießen
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