MTP und AES – So gelingt interkultureller Zusammenhalt | MTP e.V.

„Wir hätten das alles schon viel früher starten können und auch schon viel schneller.“ (Patricia Berger, MTP München)

Gerade wenn es um die Zusammenarbeit zweier völlig verschiedener Bereiche geht, zeigen sich häufig Grenzen und Distanzen, die es zu überwinden gilt. Dass die vielen engagierten Mitglieder von MTP immer wieder bereit sind, solche Grenzen zu überschreiten und neue Wege zu gehen, ist dabei längst kein Geheimnis mehr, wie wir beim Beratungsprojekt der GS München mit der studentischen Organisation AES wieder einmal sehen konnten.

AES, die Asian-European Society Munich, wurde 2019 an der Technischen Universität München (TUM) ins Leben gerufen und setzt sich seither für den interkulturellen Zusammenhalt zwischen Asien und Europa ein. Durch Vorträge, Workshops und weitere Events verfolgen sie das Ziel, kulturelle Distanzen zu überwinden und den studentischen Austausch beider Parteien zu fördern.

Doch um diese Mission zu erfüllen, benötigt es vor allem eines: Aufmerksamkeit durch gezielte Kommunikation. Genau dabei versuchte die GS München die non-profit Initiative zu unterstützen und bereicherte mit drei MTP Mitgliedern, nämlich Patricia Berger, Francesca Grieco und Andreas Rank, das insgesamt zehnköpfige Projektteam.

Zu Beginn mussten zunächst einige Organisationsfragen geklärt werden: was wurde bisher schon geregelt, welche Ziele verfolgt das Projekt und wie sieht der Zeitplan aus. Nachdem all das geklärt war, stellte sich die Frage, was AES als Organisation überhaupt ausmacht, also welche Werte im Zentrum der Arbeit stehen, was das Besondere an AES ist, etc. All diese Aspekte wurden durch eine Umfrage bei den Mitgliedern geklärt und dienten als Grundlage für das weitere Vorgehen.

Im nächsten Schritt stellte sich die Frage nach der Zielgruppe. Hier wurden die möglichen Personas eingegrenzt, die in Frage kamen und sich als sehr vielseitig erwiesen – neben Studenten, die in Austauschprogramme involviert sind, gehörten beispielsweise auch Studienanfänger und Menschen, die bereits im Berufsleben Fuß gefasst haben, zur Zielgruppe.

Diese verschiedenen Gruppen wurden nun konkretisiert, mit Beispielen greifbar dokumentiert und im Anschluss auch analysiert, wobei sich die individuellen Problemstellungen für diese Personengruppen zeigten. Als Lösung für diese Gruppe wurde im nächsten Schritt zusammengefasst, was AES zur Verbesserung ihrer Situation leisten kann – eine essentielle Information, um die Kommunikation bewusst auf die Persona abzustimmen.

Doch nicht nur die Kommunikation selbst wurde in Angriff genommen, sondern auch der Bereich Design. Da sich die Inhalte der Organisation auf den verschiedenen Plattformen als eher inkonsistent in der Analyse zeigte, wurde auch hier für Einheitlichkeit gesorgt. In nur zwei Sessions einigte sich das Projektteam auf eine Lösung für Layout, Schriftarten und noch mehr. All dies wurde anschließend in einem Corporate Design Guide festgehalten, der auch bei wechselnden Mitgliedern und Zuständigkeiten bei AES einen stimmigen Online-Auftritt ermöglicht.

„Es war für uns auch ein riesiges Input für die Organisation der Beratungsprojekte“

Aber nicht nur AES hat im Zuge dieses Projekts von der Zusammenarbeit profitiert. Auch unsere Mitglieder konnten bei einem realen Projekt ihre Expertise in verschiedenen Bereichen des Marketings zeigen und sich damit für eine gute Sache einsetzen. „Es war für uns auch ein riesiges Input für die Organisation der Beratungsprojekte“, so Patricia Berger. Die Arbeit hat auch unserer Geschäftsstelle gezeigt, wie wichtig es ist, bei den Beratungsprojekten sämtliche Fortschritte und Informationen für die Folgesemester zu dokumentieren, um nicht jedes Mal aufs Neue zu beginnen, wenn sich das Team verändert.

Und so zeigte sich am Ende, dass genau durch Zusammenarbeiten wie diese Grenzen überschritten werden: die Grenzen zwischen Europa und Asien, zwischen zwei Münchner Initiativen, die sich und anderen beim Wachsen helfen möchten, aber auch von Team zu Team, von Generation zu Generation.

Leonhard Scherer

GS München
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