MTP – die Initiative für deinen persönlichen Aufstieg | MTP e.V.

Hallo Lydia,
vielen Dank, dass du dir die Zeit für das heutige Interview genommen hast, um etwas über dich und dein Leben und insbesondere deine Arbeit und Erfahrungen bei MTP zu erzählen. Erzähl doch bitte zu Anfang ein paar grundlegende Dinge über dich.

Sehr gerne. Ich bin Lydia, 25 Jahre alt und studiere Ernährungs- und Verbraucherökonomie im 3. Mastersemester.

Dann bist du ja bereits fast am Ende deines Studienlebens. Hast du schon eine Idee, in welche Richtung es danach für dich gehen soll? Und wie bist du zu MTP gekommen?

Ich würde gerne eine Zeit lang im Marketingbereich in einem kleinen Lebensmittelunternehmen arbeiten, in dem man schnell viel Verantwortung übernehmen kann. Im Oktober 2019 bin ich Interessent bei MTP gewesen. Dann bin ich vom Interessenten direkt in den Vorstand gegangen und war zuerst 2. Vorsitzende und das ist jetzt mein zweites Amtssemester, jetzt als 1. Vorsitzende.

Das klingt sehr zielstrebig. Was hat dich motiviert, dieses Amt zu übernehmen?

Tatsächlich hat mich das Amt angesprochen, weil es das Amt mit der größten Verantwortung ist und mit dem man am meisten bewegen kann. Es bieten sich hier einfach viele Möglichkeiten, seine Ideen einzubringen und umzusetzen. Außerdem kann ich mich hier persönlich sehr weiterentwickeln und tolle neue Leute kennenlernen.

Was hast du denn bisher lernen können und was möchtest du noch lernen oder wie möchtest du dich noch einbringen?

In dem Semester als 2. Vorsitzende habe ich viel durch Beobachten gelernt, aber noch nicht viel selbst umgesetzt. Mir wurden die umfassenden Aufgaben klar und die Herausforderungen bewusst. Ich habe durch MTP bisher viele Dinge über mich selbst gelernt, zum Beispiel wie man richtig in einem Team arbeitet, in dem man auch viel Verantwortung zu tragen hat oder Dinge wie die richtige Kommunikation, bei dem uns das Vorstandstraining sehr gut geholfen hat und auch notwendig war. Durch den Austausch des Teams pro Semester muss man sich auch immer wieder anpassen und lernen, wie man da am besten drauf eingeht. Es ist spannend zu sehen, welche Gedanken nun umsetzbar sind, die ich mir vorgenommen habe, ich merke jetzt, dass es manchmal gar nicht so einfach ist. Aber gerade das bringt mir auch Spaß und fordert mich selbstverständlich auch heraus.

Was für Tätigkeiten hast du neben MTP noch und wie wirkt sich MTP auf diese aus?

Ich würde sagen, dass ich hauptberuflich Studentin bin. MTP hat mich in meinen bisherigen Mastersemestern erfolgreich begleitet, hatte aber bisher keine große Auswirkung darauf. Ich denke aber, dass MTP mir sehr viel für mein späteres Leben nach dem Studium bringen wird, vor allem für meine eigene Persönlichkeitsentwicklung. Ich habe das Gefühl, dass ich mich hierdurch enorm weiterentwickelt habe und dies auch immer noch tue. Mein Selbstbewusstsein ist gestiegen, wodurch ich meine Meinung besser mitteilen und durchsetzen kann. Außerdem habe ich durch MTP gelernt, besser mit Leuten umzugehen und anzuleiten. In meinem Amt ist dies natürlich von Vorteil und manchmal auch mehr als notwendig verschiedene Meinungen klar zu kommunizieren, auch wenn sich eine solche Meinung im Endeffekt nicht immer durchsetzt. Zudem werde ich die Konfliktbewältigung und die hier gelernten Kommunikationsregeln dankend in mein künftiges Berufsleben mitnehmen und integrieren.
Ein weiteres Learning, für welches ich echt dankbar bin, sind organisatorische Aspekte wie zum Beispiel die Planung. Wann muss was gemacht werden, was hat Priorität, was ist gerade wichtig, wie sortiere ich die Prioritäten in meinen Aufgaben und wie konzentriere ich mich auf die zu diesem Zeitpunkt anstehende Aufgabe, wo wir wieder beim Thema Durchsetzung und persönliche Meinung wären.

Jetzt hast du uns gerade erzählt was du alles gelernt hast und wofür du MTP und deiner Entscheidung das Amt übernommen zu haben, dankbar bist. Kannst du den Lesern eventuell eine „Take-Home-Message“ mit auf den Weg geben?

Ich würde jedem ans Herz legen, sich einmal im Leben in einem Verein, natürlich auch gerne bei MTP, zu engagieren, weil es einfach unfassbar viel Spaß macht und einem so viel mehr bringt als jedes theoretische Fach in der Uni. Die Übernahme eines Vorstandes oder auch das Mitwirken bei MTP im Allgemeinen bereitet einen meiner Meinung nach sehr gut auf das künftige Arbeitsleben vor, weil man quasi Kollegen hat mit denen man lernen muss zu kommunizieren. Dadurch lernt man auch Vieles über sich selbst, wie man bisher kommuniziert hat, wie andere kommunizieren und was man an seiner eigenen Kommunikation ändern oder auch verbessern kann, um besser mit den Mitmenschen zu interagieren. Des Weiteren lernt man, wie man eine angenehme Arbeitsatmosphäre schaffen kann oder auch wie man die Motivation bei sich aber auch bei anderen steigern kann. All diese Aspekte werden einem später im Arbeitsleben begegnen, worauf man in einem theoretischen Studium kaum bis garnicht vorbereitet wird. Insgesamt lässt sich also sagen, dass man unabhängig vom Geld in einem Nebenjob oder vom Klausurenstress in der Uni vieles über sich selbst, über andere und über die Zusammenarbeit lernt. Ich würde jedem raten, sich MTP einmal anzuschauen und eventuell auch zu unseren Infoplenen dazuzustoßen, um sich selbst ein Bild von uns zu machen. Den Personen, die bereits bei MTP dabei sind, würde ich raten sich in Form eines Vorstandsamtes oder auch eines Projektes zu engagieren, da ihr dadurch viel mehr für eure Zukunft mitnehmen werden, als ihr denkt.

Super, vielen Dank für deine Zeit 🙂 

Autoren:

Lia Wittler

GS Kiel

Mika Naumann

GS Kiel
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