E-Scooter werden bisher kaum von Studierenden genutzt

05.08.2019

Mehr als 82 Prozent aller Studentinnen und Studenten haben bisher noch nie einen E-Scooter benutzt. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage der Studenteninitiative MTP – Marketing zwischen Theorie und Praxis e.V. unter ihren Mitgliedern in 19 deutschen Städten. Fast alle Befragten (97,3 Prozent) haben aber grundsätzlich Interesse an dem neuen Fortbewegungsmittel.

Das wichtigste Auswahlkriterium für eine bestimmte Marke ist der Preis. Für 90,4 Prozent spielen die Kosten eine wichtige oder sehr wichtige Rolle, für welchen E-Scooter sie sich entscheiden würden. An zweiter Stelle folgt die Sicherheit, die 70,7 Prozent für wichtig oder sehr wichtig erachten. Auch die Bequemlichkeit des jeweiligen Rollers erzielt mit 68,8 Prozent einen hohen Wert. Eher unwichtig ist dagegen die Attraktivität der Marke. Nur 37,9 Prozent lassen sich davon stark oder sehr stark beeinflussen.

Abgefragt wurde auch die Nutzung von anderen Verkehrsmitteln. Rund drei Viertel der Befragten beurteilen den öffentlichen Personennahverkehr in ihrer jeweiligen Stadt als attraktiv und nutzen ihn regelmäßig. 47,9 Prozent der Befragten gehen auch häufig zu Fuß und 42,9 Prozent fahren oft Rad. Dagegen werden Auto oder Motorrad nur von 29,7 Prozent häufig genutzt.

An der Befragung nahmen 219 Personen im Alter zwischen 18 und 29 Jahren teil, die alle an einer deutschen Hochschule studieren. Mit der Umfragereihe MTPanel befragt der MTP regelmäßig seine Mitglieder zu aktuellen Themen der Marketingpraxis. Die aktuelle Ausgabe ist bereits die sechste Erhebung. Frühere Folgen beschäftigten sich etwa mit der Akzeptanz von personalisierter Werbung in sozialen Medien sowie der Beurteilung von politischen Werbekampagnen im Internet.

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