Werkstudent im Marketing bei Boards & More | MTP e.V.

Ich heiße Roman Schmidt und bin 21 Jahre alt. Im Moment arbeite ich als Werksstudent bei Boards & More. Dies ist aber eigentlich nur der Mutterkonzern und ist in mehrere Marken unterteilt.

Die Marken sind:
  • Duotone Kiteboarding, die Weltmarktführer im Kitesurfen,
  • Duotone Windsurfing, die Weltmarktführer im Windsurfen,
  • Fanatic Sup, die Weltmarktführer in der Herstellung von Stand-up Paddleboard Equipment,
  • Fanatic Windsurfing, die Weltmarktführer in der Herstellung von Windsurfboards (Duotone Windsurfing macht nämlich nur die Segel),
  • Ion, Hersteller von Klamotten und Accessoires,
  • IonWater, Hersteller von Neoprenanzügen, Trapetzen und Badeklamotten,
  • IonBike, Hersteller von Fahrradklamotten, Protektoren und Rucksäcken.
Meine eigentliche Haupttätigkeit ist ein BWL-Studium, mittlerweile im dritten Semester in Kiel. Ich bin Mitglied der Geschäftsstelle Kiel und mein Meilenstein in meiner MTP-Karriere ist, dass ich jetzt die Geschäftsstellenversammlung in Kiel mitorganisieren kann.

Wie bin ich auf das Praktikum/den Job aufmerksam geworden?

Roman aus der GS Kiel im Praktikum
Ich bin selbst leidenschaftlicher Kitesurfer und habe nach meinem Abitur in Neuseeland eine Ausbildung als Kitesurflehrer gemacht. Anschließend habe ich in Neuseeland und danach eine Saison am Gardasee in Italien als Kitesurflehrer gearbeitet. Zufällig hat der Chef, bzw. die Frau vom Chef, von Duotone Kiteboarding ein Haus in dem Ort, in dem ich als Kitesurflehrer gearbeitet habe und dieser war bei unserer Schule Kitesurfen.
Ursprünglich wollte ich Wirtschaftspsychologie studieren. Da hätte man für manche Hochschulen/Universitäten ein sechswöchiges Vorpraktikum gebraucht. Daher dachte ich, es wäre doch geil, wenn ich dies bei Duotone Kitesufing machen könnte. Ich habe den Chef dann irgendwann mal gefragt, ob ich bei denen ein Praktikum machen kann. Das hat dann gepasst und so bin ich zu Duotone Kiteboarding gekommen. Eigentlich sollte ich nur sechs Wochen da sein, jetzt sind es knapp zwei Jahre.

Warum ich mich für dieses Praktikum entschieden habe?

Das ist relativ einfach. Wie gesagt, ich bin leidenschaftlicher Kitesurfer und Duotone Kitesurfing ist nunmal die größte und beste Firma hierfür. Im Prinzip habe ich nur deren Equipment gekauft und benutzt – das war eine einmalige Chance, für diese Firma zu arbeiten.

Was war mein schönster Moment?

Das ist etwas sehr Geiles gewesen, bzw. auch der Grund, warum ich immer noch für dieses Unternehmen arbeite. Und zwar hieß Duotone früher nicht Duotone Kiteboarding, sondern North Kiteboarding und Duotone Windsurfing hieß North Sails. Aufgrund ein paar rechtlicher Schwierigkeiten mussten sich diese zwei Marken umbenennen. Und für die Umbenennung dieser beiden Marken hatten wir im Prinzip nur ein halbes Jahr Zeit. Also musste innerhalb eines halben Jahres alles umbenannt, eine neue Marke geschaffen und gebrandet werden. Insbesondere musste eine neue Webseite, sowie ein B2C-Online-Shop aufgebaut werden – was ich mit meinem Chef gemeinsam gemacht habe. Da dies viel Zeit in Anspruch nahm, habe ich viel eigenverantwortlich arbeiten können und eine sehr hohe Verantwortung bekommen.
Ich habe im Prinzip komplett alleine die Duotone-Kitesurfing- und Windsurfing-Seiten gebaut. Dabei habe ich scheinbar nicht so einen schlechten Job gemacht. Deswegen wurde ich auch als Werksstudent genommen. Die Zeit war natürlich sehr interessant: Es war zwar eine ordentliche Belastung bzw. ein ordentlicher Druck in dem halben Jahr, aber auch eine einmalige Erfahrung. Wann ist man mal bei sowas dabei, komplett eine Marke umzubenennen bzw. von Null auf aufzubauen? Marketingtechnisch geht es eigentlich nicht besser.

Was mache ich eigentlich genau?

Ich habe mein sechswöchiges Praktikum im Bereich Marketing und Sales angefangen. Habe aber ziemlich schnell nur Marketing gemacht. Dann hat diese Brand-Switch-Thematik angefangen. Daher wurde mein Praktikum auch verlängert und ich habe ein Semester später als geplant mit dem Studium angefangen. Anschließend bin ich zum Marketing und E-Commerce gewechselt. Ich kenne mich mit den ganzen technischen Sachen nicht unbedingt aus, ich kann beispielsweise nicht programmieren. Deswegen kümmere ich mich eher um die Frontend-Gestaltung der Webseite und des Online Shops. Das heißt, dass ich mich um das Content-Management kümmere. Insbesondere checken, dass alle Bilder und Übersetzungen da sind, den Leuten sagen, dass sie die Texte schreiben sollen, überprüfen, ob alle Verlinkungen passen und ob alle Videos vorhanden sind. Außerdem schreibe ich Briefings für Fotoshootings, um auf fehlende Bilder aufmerksam zu machen.

In meiner Cross-Funktion mache ich mal mehr Marketing und mal mehr E-Commerce. Wir haben jetzt beispielsweise Anfang August unsere komplett neue Range gelauncht, da habe ich dann mehr Marketing gemacht. Dabei habe ich insbesondere die Inhalte in die Webseite eingefügt, sowie YouTube- bzw. Social-Media-Marketing betrieben. Am 1. Oktober wurden zwei neue Online Shops gelauncht. Einer für Ion, einer für Fanatic. Deswegen habe ich dafür mehr E-Commerce gemacht.

Roman kitet

Welches Know-how, das ich bei MTP gelernt habe, konnte ich einbringen?

Es sind immer mal wieder Kleinigkeiten gewesen. Zum Beispiel gab es bei der letzten Geschäftsstellenversammlung eine Podiumsdiskussion, bei der es um personalisierte Werbung bzw. Nachrichten und Angebote ging. Dadurch entstand die Idee personalisierte E-Mails rauszuschicken. Ich bin gerade dabei mich um die technische Umsetzung zu kümmern.

Was nehme ich für mich persönlich aus der Zeit des Praktikums mit?

Ich persönlich nehme sehr viel mit. Ich habe noch mehr gemerkt, dass es wichtiger ist einen Job zu machen, der einem Spaß macht, als einen bei dem man viel Geld verdient. Bei einer Surferfirma verdient man nicht so viel wie bei großen Automobilherstellern. Aber die Arbeit macht mir Spaß. Ich freue mich jeden Tag zu arbeiten. Wenn ich mir in der Klausurenphase zwei Wochen Urlaub nehme, dann habe ich spätestens nach einer Woche wieder richtig Bock zu arbeiten.

Mir ist auch bewusst geworden, dass es mir wichtig ist einen Job zu machen, der Abwechslung bietet. Ich habe beispielsweise mal ein Praktikum in der Automobilbranche in der Personalabteilung gemacht. Da war es so, dass die Aufgaben so stark unterteilt waren, dass im Prinzip jeder immer nur noch eine Aufgabe gemacht hat. Und bei uns ist es jetzt so, dass es so viel zu tun gibt, dass man jeden Tag andere Herausforderungen hat. Diese Abwechslung bringt einfach diesen Spaß.  Es wird nie eintönig oder langweilig. Natürlich macht einiges mehr und einiges weniger Spaß. Aber die Abwechslung machts aus.

Außerdem gefällt mir der Zusammenhalt im Team. Intern reden wir oft von der „Boards & More Familie“. Es ist öfters der Fall, dass man nach der Arbeit gemeinsam etwas trinken geht oder Beachvolleyball spielt. Insgesamt ist es mehr eine Freundschaft zwischen Kollegen. Das hilft sehr stark bei der Arbeit.

Und ich habe natürlich gelernt eigenverantwortlich zu arbeiten, gut mit Stress umzugehen und schnell zwischen unterschiedlichen Aufgaben hin und her zu wechseln.

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